DSGVO-Check
Wir rufen Ihre Seite auf, ohne den Cookie-Banner zu bestätigen, und zeichnen auf, welche externen Dienste trotzdem geladen werden. Technische Prüfung, keine Rechtsberatung.
Kostenlos und ohne Anmeldung. Wir speichern weder Ihre Eingaben noch die Ergebnisse.
Was dieses Werkzeug kann und was nicht
Was geprüft wird, und was ausdrücklich nicht
Wir rufen Ihre Seite ab und lesen den Quelltext, den Ihr Server ausliefert. Darin stehen die allermeisten Einbindungen fremder Dienste: Schriften, eingebettete Videos, Kartenausschnitte, Zählpixel, Programmbibliotheken von fremden Verteilnetzen.
Was wir nicht tun, und das ist wichtig: Wir führen kein JavaScript aus. Dienste, die erst im Browser nachgeladen werden, sehen wir nicht, und Cookies können wir gar nicht beobachten. Beides weist das Ergebnis deshalb ausdrücklich als nicht prüfbar aus, statt es stillschweigend als unauffällig zu zählen.
Der Grund für diese Einschränkung ist eine bewusste Entscheidung: Ein vollwertiger Browser im Hintergrund wäre technisch möglich, würde aber laufende Kosten verursachen. Für ein kostenloses Werkzeug ohne Anmeldung ist uns eine ehrliche Teilprüfung lieber als eine, die sich irgendwann nicht mehr trägt.
Die Klassiker, die immer wieder auftauchen
Google Fonts vom Google-Server ist der mit Abstand häufigste Fund. Seit einem vielzitierten Urteil des Landgerichts München I aus dem Januar 2022 ist das ein beliebtes Ziel von Abmahnschreiben, dabei sind die Schriften in wenigen Minuten lokal eingebunden und die Seite wird dadurch meist sogar schneller.
Danach kommen eingebettete YouTube-Videos und Google Maps, fast immer auf der Kontaktseite, also ausgerechnet dort, wo die meisten Besucher landen. Für beides gibt es die Zwei-Klick-Lösung: ein Vorschaubild vom eigenen Server, der echte Dienst lädt erst nach bewusstem Klick.
Der dritte Klassiker sind Bausteine, die niemand mehr braucht. Ein Zählpixel einer Kampagne von 2019, ein Analysewerkzeug, das nie ausgewertet wurde. Das ist der angenehmste Fund, weil sich die Sache durch Löschen erledigt.
Ein Fund ist noch kein Verstoß
Dieses Werkzeug stellt fest, WAS geladen wird. Ob daraus ein Rechtsverstoß folgt, hängt von Dingen ab, die es nicht kennen kann: ob eine wirksame Einwilligung vorliegt, was in Ihrer Datenschutzerklärung steht, welche Verträge mit den Anbietern bestehen und zu welchem Zweck verarbeitet wird.
Umgekehrt gilt genauso: Ein Ergebnis ohne Funde ist kein Freibrief. Es heißt nur, dass im ausgelieferten Quelltext nichts von den bekannten Diensten stand.
Häufige Fragen
Nein. Weder die Adresse noch das Ergebnis werden gespeichert oder protokolliert. Gerade bei diesem Werkzeug ist uns das wichtig: Eine Liste von Websites mitsamt ihren Datenschutzmängeln ist genau die Art von Sammlung, die man nicht anlegen sollte.
Das ist sogar der Normalfall bei einer gut eingerichteten Seite: Ein Einwilligungswerkzeug hält die Dienste zurück, bis jemand zustimmt, deshalb stehen sie nicht im ausgelieferten Quelltext. Ob sie nach der Zustimmung korrekt und vorher gar nicht laden, lässt sich nur im Browser prüfen. Die Anleitung dafür steht im Ergebnis unter den nicht prüfbaren Punkten.
Weil auch diese Server beim Seitenaufruf die IP-Adresse Ihrer Besucher erhalten. Das ist oft unproblematisch und manchmal technisch unvermeidbar, gehört aber in die Datenschutzerklärung. Die Liste ist als Inventar gedacht, nicht als Mängelliste.
Nein. Es ist eine technische Bestandsaufnahme eines Teilbereichs und ausdrücklich keine Rechtsberatung. Für eine belastbare Bewertung brauchen Sie jemanden, der IT-Recht macht. Dieses Werkzeug liefert dafür eine brauchbare Faktenbasis, mit der Sie in so ein Gespräch gehen können.
Ja, und das ist auch sinnvoll. Unterschiedliche Seiten binden unterschiedliche Dienste ein: Die Kontaktseite hat die Karte, eine Referenzseite vielleicht ein Video, die Startseite das Zählpixel. Prüfen Sie mindestens Startseite und Kontaktseite.
Für die normale Arbeit ohne spürbare Grenze. Es gibt ein Limit pro Anschluss und ein Tageskontingent über alle Nutzer zusammen, damit die Kosten dieses kostenlosen Angebots planbar bleiben. Wenn Sie es beruflich regelmäßig brauchen, sprechen Sie uns an.
Gerbig Digital
Wir prüfen Ihre komplette Website
Ein einzelnes Werkzeug beantwortet eine einzelne Frage. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Website insgesamt steht, bei Sichtbarkeit, Technik und Sicherheit, sehen wir sie uns an und sagen Ihnen, was sich lohnt und was nicht. Unverbindlich und ohne Vertrag.